Das Museum, das 1992 eröffnet wurde, ist bei unserem Besuch „bewohnt“ von Jugendlichen, die von Hintereingang problemlos Zutritt in das zweistöckige Gebäude haben. Sie sind es auch, die uns Besucher darauf hinweisen. Weder Eintritt noch eine „Spende“ wird von ihnen verlangt. Im Museum werden Alltagsgegenstände aus der Volksgruppe der Kayin gezeigt. Beeindruckend zwei Elefantenzähne (immerhin gesichert hinter einem Gitter) mit Schnitzereien aus dem Leben Buddhas. 28 davon sind auf dem Elfenbein geschnitzt. Buddha Figuren aus der Nyaung Yan (1597-1605) und der Konbaung Dynastie (1752-1885) sind ebenso vertreten wie eine Steinplatte mit Reliefs von Buddha. aus der Bagan Periode (849-1287), die in der Kawgoon Höhle gefunden wurde - der Höhle der zehntausend Buddhas, einige Kilometer südwestlich von Hpa-an.