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Flagge Taiwan

Tamsui

Tamsui Taiwan Map

Am Wochenende von der Großstadt ans Meer. Nach Tamsui - mit der Metro zur gleichnamigen Station. Etwa eine halbe Stunde ist man vom Hauptbahnhof von Taipei unterwegs, den überwiegenden Teil der Strecke fährt die Bahn oberirdisch. Tamsui ist so etwas wie shoppen, essen, und bummeln (Tourist-Map). Ein Laden mit türkischer Eiscreme findet ganz besonderen Anklang. Der türkische Besitzer jongliert mit den Tüten der Eiscreme – Zirkusreif. Tamsui ist eine Mischung aus Nachtmarkt, Uferpromenade und "wir fahren aufs Dorf" Stimmung. Aber auch Tradition, wie der von 1796 stammende Fuyou Tempel. Im überdachten Markt kann man probieren, bevor man unbekannte exotische Früchte, Backwaren oder gebratenes essen will. Eine Gelegenheit sogar, deutsches Brot oder Kuchen zu kaufen. Hier gibt es den Tamsui Weihnachtskuchen. Die einzige in Taiwan. Tamsui, der Wochenendausflug der Einwohner von Taipei. Einen Besuch sollte man nicht versäumen.

Fisherman's Wharf

Am nördlichen Ende der Uferpromenade liegt Tamsui Customs Wharf. In seiner Blütezeit war dies ein wichtiger Handelsknotenpunkt, an dem ständig Tee, Kampfer und Zucker aus den Gebieten um Taipeh geliefert wurden, um von hier über den Ozean in alle Welt exportiert zu werden. Die alten Lagerhäuser am Kai wurden in Galerien umgewandelt, in denen die Geschichte Tamsuis dargestellt wird. Bei Fisherman's Wharf säumen Fischerboote und Vergnügungsschiffe die Stege, und es gibt empfehlenswerte Fischrestaurants.


Fort Santo Domingo

Geöffnet Dienstag bis Sonntag von 09:00 bis 17:00 Uhr.

Eintritt 80 NTD - €2,60


Die ehemals als Festung gebaute Anlage entstand 1628 unter spanischer Besatzung - allerdings wurde das Fort bereits vierzehn Jahre später von ihnen zerstört, nachdem Spanien den Krieg gegen die Holländer verloren hatte. Als "Fort Antonio" bauten diese es wieder auf, während der Qing-Dynastie von 1683 bis 1867 entstand eine Umfassungsmauer mit vier Toren. Ab 1868 war hier das Britische Handelskonsulat untergebracht und bis 1972 als (inoffizielle) Botschaft genutzt. Ein viktorianisches Haus mit chinesischen Elementen. Seit den 80er Jahren ein Museum und Touristenattraktion.


Old Street

Als eines der führenden westlichen Handelsunternehmen seiner Zeit war Douglas Lapraik & Co. sowohl Nutznießer als auch Motor von Tamsuis wachsendem Wohlstand im 19. Jahrhundert. Das alte Lagerhaus des Unternehmens befindet sich an der Zhongzheng Road, nur wenige Minuten von der MRT-Station entfernt, und beherbergt heute eine Dauerausstellung, in der die Hintergründe dargestellt werden, die den chinesisch-französischen Krieg Mitte der 1880er Jahre ausgelöst haben. Gleich nebenan befindet sich das Chi Po-lin Museum. Diese Galerie befindet sich in einem renovierten historischen Gebäude und widmet sich der Erhaltung, Weitergabe und Fortführung der Arbeit des berühmten Luftbildfotografen und Dokumentarfilmers Chi Po-lin. Chi, der 2017 bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kam, war ein Beamter, der zum Filmemacher wurde und vor allem für „Beyond Beauty: Taiwan from Above“ bekannt wurde. Dieser Film besteht vollständig aus Luftaufnahmen. 


Rotes und Weißes Haus

"Mit der Öffnung des Hafens von Danshuei – die Qing Dynastie neigte sich in Taiwan ihrem Ende zu – strömten auch die Händler und Geschäftsleute in großer Zahl in die Stadt. Der Aufschwung war gekommen, wie der Sonderbeauftragte für besondere Angelegenheiten, Shen Bao Zheng, in seinem Bericht an den Kaiser schrieb: „Jahr für Jahr wächst die Zahl der Masten im Hafen, der getäfelten Wände, der zusehends lebendiger, lebhafte…“ Die hiesigen Großhändler sahen sich daraufhin zur Änderung ihrer Gewohnheiten gezwungen – nur so konnten sie mit den Ausländern konkurrieren. Weil der europäische Einfluss auf die Gesellschaft zunahm, errichtete man Gebäude und Läden nach westlicher Art – wenn man erfolgreich war. Derartigen Häusern im „romantischen“ Stil gab man in akademischen Kreisen den Zusatz ‚kolonial geprägt‘ oder nannte sie ‚Bungalows‘. Die Danshueier Bevölkerung aber hatte eine andere Bezeichnung für die fremdartigen Gebäude: ‚Fan Zai Lou - Barbarenhäuser‘.

 

Unter den bekanntesten dieser ‚Barbarenhäuser‘ finden sich das Weiße Haus und das Rote Haus. Während ersteres nicht mehr existiert, thront das Rote Haus noch auf dem ‚Qi Zai Ding‘-Hügel, der ‚holprigen Ebene‘.


Das Weiße Haus wurde von einem Schüler Mackays – Yan Qing Hua – erbaut. 1875 hatte Doktor Mackay auf dem Danshuier Kanonenplateau zwei Missionarswohnheime errichten lassen. Der bekannte Architekt Fu Hong Zai war dabei verantwortlich für den Bau, der Schüler Yan Qing Hua zuständig für Verwaltungsangelegenheiten gewesen. Yan nutzte die Chance und ließ da Weiße Haus im gleichen Stil erbauen; mit einem Grundriss in Form eines 90-Grad-Winkelmessers passte es sich dabei den Gegebenheiten des Geländes an. Den zweiten Stock umliefen Arkaden, von wo aus man einen weiten Blick über die Stadt genoss. Die Außenwände waren in auffälligem weiß getüncht, eine Besonderheit, der das Gebäude seinen volksmundlichen Namen verdankt. Es wirkt aber nicht nur von außen sehr westlich, auch im Innern fanden sich Parallelen, von denen der Kamin nur eine – besonders erwähnenswerte – darstellt. Was das Haus aber wirklich außergewöhnlich machte, war der persische Giebel – ähnlich dem der Kirche, die Mackay in Danshuei hatte bauen lassen. Über dem giebelseitigen Eingang fanden sich die Inschriften ‚Glück und Gottes Segen‘ (außen) und ‚Mögen Reichtum und Ehre blühen (innen). Das Weiße Haus wird mit Fug und Recht zu den vornehmsten Gebäuden in Danshueis Geschichte gezählt.

Oxford College Tamsui 1985

Yan nutzte das Gebäude nicht nur als Wohnhaus – von hier aus wurden in der Ming-Zhi-Ära der japanischen Besatzung auch die Frachtgeschäfte für den Fluss- und Inselverkehr abgewickelt. In der Folge wechselte das Haus mehrfach den Besitzer, büßte dabei jeweils an Substanz ein, diente eine Zeitlang mehreren Familien gleichzeitig als Unterkunft und wurde 1993 von seinem letzten Eigentümer – einem Herrn Chen – größtenteils abgerissen bzw. umgebaut. Seither steht das Weiße Haus nur noch als historischer Begriff. Das Weiße Haus mit seiner stets ein wenig geheimnisumwehten Geschichte war einer der beliebtesten Motive früherer Maler. Der kürzlich im Alter von einhundert Jahren verstorbene Künstler Hui Kun Chen hat es auf vielen gleichnamigen Werken der Nachwelt erhalten.

Bild: Oxford College Tamsui, aus: Mackay, George Leslie „From Far Formosa“, 1895


Das Rote Haus wurde 1895 – am Ende der Qing Dynastie in Taiwan und zu Beginn der japanischen Zeit – vom Reeder L A Tou (auch Li Yi He) erbaut. Li A Tous Unternehmen, das Frachtverkehr zwischen Danshuei und Fuzhou betrieb, erlitt jedoch nach dem Zusammenstoß und Untergang zweier Schiffe im Hafen von Danshuei einen harten Rückschlag, von dem es sich nicht mehr erholte. Inmitten zahlloser Gerüchte, die um das Haus herum entstanden, erwarb der Reishändler Hong Teng Yun das Gebäude. Hong hatte sich bereits Verdienste um die Stadt erworben – unter anderem einen Pavillon für die staatlichen Beamtenprüfungen gespendet, wofür er mit einer Skulptur ausgezeichnet wurde, die man heute noch im ‚228-Park‘ in Teipei besichtigen kann. Schließlich bewohnte Hongs Enkel Hong Yi Nan mit seiner Familie das Rote Haus. Hong Yi Nan, gebildet und in Taiwan damals schon kein Unbekannter, war noch 1896 in die Provinz Fukien aufs Festland gefahren, um die für den Titel ‚Xiu Cai‘ (Gelehrtenbezeichnung im früheren China) – erforderliche Prüfung abzulegen. Er war ein Meister der Kalligraphie; er malte, er schrieb gerne Gedichte und gründete den berühmten Gedichtverein ‚Ying‘. Und er galt auch den Japanern als hochgeachtete Persönlichkeit in seiner Stadt Danshuei, zu deren Bürgermeister ihn man 1914 machte. Sein Rotes Haus suchte seinesgleichen in Danshuei.


Rotes Haus nannte man das Gebäude wegen seiner roten Ziegel, die der (koloniale) Stil der Zeit erfordert. Auf drei Seiten war es von Zigelarkaden umgeben, und seine Abmessungen waren so üppig, dass es in dieser Hinsicht nur noch mit dem Konsulat in Danshuei vergleichbar war. Hung Yi Nam gab dem Roten Haus die anmutige Bezeichnung ‚Da Guan‘ (Gelassenheit durch Reife und Lebenserfahrung). Von hier aus war ganz Danshuei von der Guandu-Mündung im Osten über das Tor des Konsulats im Westen bis hin zum Hafen vollständig zu überblicken! In der Zeit der japanischen Besatzung wurden zahlreiche Fotos mit Blick auf die Straßen von Danshuei und seinen Hafen gemacht – umgekehrt war das Rote Haus dank seiner herausragenden Lage von beinahe jedem Winkel der Stadt aus zu sehen…


…Während des Zweiten Weltkriegs errichtete die japanische Regierung angesichts der exponierten Lage im Vorgarten eine Luftalarm-Anlage. Nach dem Krieg wurde die Einrichtung weiter benutzt, die Danshuier nannten sie ‚Tam Sui Le‘ (Taiwanesisch für das manuelle Ankurbeln des Alarms).


In den 60er Jahren verkauften Hongs Nachkommen an den heutigen Besitzer gleichen Namens, da die Familie sich bereits geschäftlich (und mit Erfolg) in der Taipeier Innenstadt niedergelassen hatte. Später ließ der neue Besitzer es renovieren, das vierseitige Schrägdach mit Wasserabfluss zu einem eisenverstärkten Flachdach umbauen und die aus roten Ziegeln bestehenden, aber durch Geschossspuren verunstalteten und verwitterten Wände gelb verputzen. So wurde es eine Zeitlang als ‚gelbes Haus‘ sektionsweise an Schüler vermietet. Im Laufe der Zeit verfiel es schließlich.


In dem 90er Jahren begann sich der Tourismus in Danshuei zu entwickeln und die kulturellen Besitztümer der Stadt wurden zunehmend Anziehungspunkt für eine wachsende Zahl von Besuchern. Der Eigentümer des Roten Hauses trieb nun erheblichen Aufwand, um das ursprüngliche Äußere des Gebäudes wiederherzustellen und es als Restaurant mit dem Namen ‚Das Rote Haus‘ für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nicht zuletzt wegen seiner historischen und architektonischen Bedeutung ist das Rote Haus seit Beginn des 21. Jahrhunderts ein inselweit bekanntes Restaurant.


Das Rote Haus und das Weiße Haus hatten sich in den ‚Goldenen Zeiten‘ Danshueis entwickelt, symbolisierten die Prosperität der Stadt, waren aber auch Zeugen ihres Auf und Ab im Laufe der Geschichte. Das Weiße Haus schaffte es leider nicht bis ins 20. Jahrhundert, während das Rote Haus erfolgreich in eine neue Rolle geschlüpft ist. Hätte Danshuei nicht im Laufe der Zeit das eine oder andere kulturelle Kleinod einbüssen müssen, würde die Stadt noch heute im vollen Glanz der damaligen Zeit erstrahlen."


(Quelle: Geschichtsmuseum der Tamkang High School)


Dr. George Leslie Mackay (1844-1901) war ein Kanadier Schottischer Abstammung. Ein Missionar, der Kirchen im Norden Taiwans gründete und mit seinen Beiträgen die Medizin, Religion und Bildung im Lebensumfeld der Region Tamsui veränderte. Im Alter von 27 Jahren war er nach einer Reise über den Pazifik in Tamsui angekommen, begann die chinesischen Schriftzeichen zu lernen und ein Hirtenjunge brachte ihm in nur fünf Monaten die taiwanesische Sprache bei. In den Jahren 1872 bis 1880 half er beim Aufbau von 20 Kirchen in Tamsui, Miaoli, Taipei und Hsinchu. 1872 hatte er eine Einheimische aus Wugu geheiratet. Bis heute ist sein Einfluss der Öffnung Taiwans bei Medizin und Kultur spürbar.


Fuyou Tempel

In der Frühzeit der Stadt Tamsui wurde im Jahre 1796 von Bürger und Fischern der Fuyou Tempel nach 14 Jahren Bauzeit fertig gestellt. Gewidmet ist er der Meeresgöttin Matsu, die Schutz und Wohlstand durch den Tempel bringen sollte. So glauben die Einwohner, dass Matsu ihnen im Kampf 1884 gegen die Franzosen geholfen hatte.

Tamsui Taiwan Fuyou Tempel

Der Fuyou-Tempel befindet sich gegenüber dem Kuanyin-Berg über dem Tamsui-Fluss. Der im Südwesten gelegene Tempel hat eine lange Geschichte, die mit der frühen Entwicklung der Region Tamsui verbunden ist. Der vordere Platz des Tempels führt zum Pier, das in der Vergangenheit als Zentrum für kommerzielle Aktivitäten diente. Der Fuyou-Tempel wurde mit Zwillingshallen im Baustil des südlichen Teils der chinesischen Provinz Fu Kien erbaut, die für ihre komplizierten Stein- und Ziegelschnitzereien bekannt und einzigartig ist. Die Inschriften verweisen auf die Frühgeschichte von Tamsui. Historischen Quellen zufolge wurde der Bau des Fuyou-Tempels im Jahr 1782 begonnen und im Jahr 1796 abgeschlossen. Obwohl er viele Male renoviert wurde, bewahrte der Tempel immer noch einen Großteil seiner ursprünglichen Struktur.


Tamsui Weihnachtskuchen

Dieser sogenannte Taiwanesische Weihnachtskuchen hat seinen Ursprung in der christlichen Presbyterianischen Kirche in Tamsui. Die dortigen Gemeindemitglieder erhalten diesen Kuchen jedes Jahr als Weihnachtsgeschenk. Der Kuchen hat eine weiche Oberfläche. Sie trägt ein Bild mit einem gelben Nordstern, die Worte "Frohe Weihnachten" in rosa Farbe und die drei Weisen mit ihren Kamelen. Der ursprüngliche Erfinder des Kuchens ist der Pfarrer Jeng der Shyn, gebacken wurde er zum ersten Mal von dem Gründer der San-Shye Cheng Bäckerei.

Tamsui Zuckerfiguren

Diese Süßspeise wird aus Kristallzucker hergestellt. Sie hat drei verschiedene Formen. Diese werden anlässlich des Geburtstages eines chinesischen Gottes oder bei volkstümlichen Segensfesten in den Tempel gebracht. Eine der Figuren ist eine Pagode, die den Meister des Tempels repräsentiert. Die anderen beiden Figuren sind ein Drachen und ein Phoenix, die seine männlichen bzw. weiblichen Assistenten darstellen. Diese Personen werden jedes Jahr neu gewählt. Nach der Wahl werden die Figuren zusammen mit einem volkstümlichen Buddha zum Haus des Leiters gebracht.

Deutsche Küche

German Bakery Tamsui Taiwan

Es gibt einige Deutsche Bäckereien auf Taiwan., und lange Schlangen vor den exotischen Backwaren beim Einkaufen dieses "Souvenirs". Pumpernickel werden hier verkauft. Aber auch Zimtsterne. Werbung beim Bäcker in Tamsui machen bayerische Bauernbuben in entsprechender Tracht. Deutsche Restaurants bieten Weißbier (ab 200 NTD - €6,50), Schweinshaxe (ab 600 NTD - €19,50) oder Bratwurst (ab 200 - €6,50 NTD). Und deutsche Weine sind bei Carrefour im Angebot.


Metro Taipei

Metrostation Tamsui (rote Linie)

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