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Yangon erkundet man am besten mit dem Taxi. Das ist preiswert (ab 2000 Kyat) und zuverlässig. Für Fremde ist der öffentliche Nahverkehr völlig unübersichtlich, die Anzeige an den Bussen ist ausschließlich auf Burmesisch (auch die Nummern), ebenso fast jede Beschilderung in der Stadt. Nur bedingt gilt dies für Downtown. Die Straßenschilder kann man lesen und zu Fuß ist man hier schneller als mit einem Taxi.
Beginnt man den Spaziergang am unteren Block (Strand Road), so sieht man an der rechten Ecke ein zweistöckiges Gebäude mit schönen verzierten Holzwänden und Fassaden. Das Haus ist mittlerweile einhundert Jahre alt. Ein Stück weiter bei Nr. 10 ist die Egg Distribution, ein Großhandel für Hühnereier aus den zahlreichen Farmen im Umland. Ein traditionelles Tee-Haus ist der meist gut besuchte U Chit Tee-Shop, wo es abgesehen von Tee auch gebratenen Reis, Nudelsalate und burmesische Curries gibt. Überquert man nun die Mahabandoola Street ist man in einem eher ruhigen Wohnviertel. Die Hausnummer 79 beherbergt das sehr preiswerte Rivers Youth Hostel.
Die 23. Straße liegt im Herzen von Chinatown und war in den alten Kolonialzeiten für ihre Opiumhöhlen berüchtigt. Am Anfang des Spaziergangs entlang des unteren Blocks, an der Ecke der Strand Road, gibt es einen südindischen Stand, der köstliche Dosa mit Eiern serviert, zwei für 300 Ks, ein guter Start in den Tag. Ein paar Meter weiter auf der linken Seite befindet sich ein Schild mit der Aufschrift Temple Monastery an einem Block von Wohnungen aus den 20er Jahren. Steigt man die steile Holztreppe hinauf, so befindet sich oben rechts ein Tor, durch das man einen kleinen Fujian (chinesischen Familientempel) sehen kann. Jeden Sonntagmorgen besucht eine Gruppe von chinesischen Familienältesten den Tempel, um Opfergaben zu bringen. Hier befindet sich auch ein Hostel für junge Arbeiterinnen, die sich die Wohnung für eine monatliche Miete von 400.000 Ks (US$390) teilen. Es gibt hunderte dieser billigen Herbergszimmer in der ganzen Stadt, die eine billige Unterkunft bieten, die einzige Möglichkeit, in der Innenstadt zu leben und zu arbeiten, wenn man die niedrigen Löhne in Yangon bedenkt.
Ein Stück weiter steht ein siebenstöckiger Wohnblock aus dem Jahr 1989 mit einer für die Innenstadt ungewöhnlichen, flippig gestalteten Fassade. Der Laden im Erdgeschoss verkauft eine Vielzahl von Gummibändern in verschiedenen Farben und Stärken, 2000 Ks für 1 lb; das ist eine Menge Gummibänder. In der Nähe von Nr. 25 befindet sich ein klassisches dreistöckiges Gebäude im chinesischen Stil, eine Seltenheit heutzutage, mit einer schönen Fassade aus hölzernen Fensterläden und Fassadenplatten. Und auf der anderen Straßenseite bei Nr. 36 steht ein weiteres altes Wohnhaus mit einer erstaunlichen Betonfassade mit prächtigen burmesischen Mustern. Das wohl einzige Gebäude dieser Art in Yangon. Bei Haus Nr. 51 kann man im Großhandel grünen Tee aus dem Shan-Staat für nur 1000 Ks pro halbes Pfund kaufen, und bei Nr. 54 gibt es eine Fülle von kommerziellen traditionellen Medikamenten zu kaufen, Verdauungstabletten für nur 6000 Ks in sechs Flaschen; diese Medizin enthält Mondscheinwein, Zitrusfrüchte, Lakritze und Steinsalz. Zumindest soll es helfen. In der Nr. 78 befindet sich Alice Thread, das eine unglaubliche Auswahl an Stickgarn in allen Farben für 1700 Ks pro Spule anbietet. In der Mahabandoola Street gibt es vor der Hausnummer 84 einen schönen Terrazzoboden und einen Teeladen, der eine Vielzahl von frischen Mondkuchen verkauft. Das Beste von allem ist ein Straßenstand an der südlichen Ecke, an dem frisch zubereitete monn lone yay bow (wörtlich: Kugeloberflächen) verkauft werden. Diese köstlichen Reisteigkugeln mit einem Kern aus süßem Jaggery-Zucker werden von Hand gerollt und in kochendes Wasser gelegt. Wenn sie an die Oberfläche steigen, sind sie mit einem Belag aus frisch geriebener Kokosnuss fertig zum Verzehr. All das für 300 Ks pro Portion.
Überquert man die Mahabandoola Road, so erreicht man den oberen Block. An der westlichen Straßenecke befindet sich ein Stand, der verschiedene Gewürze auf Fisch- und Chilibasis verkauft; eine kostenlose Verkostung ist willkommen. Ein Stück weiter stößt man auf den Musikladen Tike Han Lone, der eine Vielzahl von Akustikgitarren einheimischer und ausländischer Marken verkauft. Die billigste ist ein Modell aus Yangon und kostet 21.000 Ks. Die elektrischen Gitarren kosten etwa 100 US$. Auch Geigen werden zum Verkauf angeboten. Die Jungs, die den Laden betreiben, sind sehr freundlich und zuvorkommend. Ein Stück weiter gibt es Tower Sound Amps in Nr. 133 und das Mingalarsein Recording Studio in Nr. 143.