„1177 bestätigte Papst Alexander III. das Bistum zu Schwerin durch eine Bulle, in welcher er dem Bischof das Recht verlieh, in seinem Sprengel Klöster und Kirchen zu gründen. Er bestätigte ferner alle Besitzungen des Stifts, die gegenwärtigen und die in Zukunft rechtmäßiger Weise erworben würden, befahl, dass niemand sind an denselben vergreifen solle, sie an sich zu bringen oder zu schmälern, doch solle dem päpstlichen Stuhle sein Recht an ihnen ungehindert bleiben. Schließlich bedrohte er alle mit dem Banne, welche sich gegen des Stiftes Gerechtsame und Güter vergehen würden.“
(aus: Chronik der Haupt- und Residenzstadt Schwerin, L. Fromm, 1862)
Berno, erster Bischof von Schwerin erhielt die päpstliche Bestätigung seines Bistums auf einer Reise nach Rom.
„Am 22. Juli 1227 war die siegreiche Schlacht bei Bornhöved in Holstein, welche Waldemars II. (*28.06. 1170, gest. 28.03.1241). Macht brach und Norddeutschland von seinen Ansprüchen auf immer befreite. In dieser Schlacht wurde Herzog Otto von Lüneburg nebst vielen anderen Rittern und Herren gefangen und ebenfalls auf die Burg Schwerin in Verwahrsam gebracht. Graf Heinrich I. (*um 1155, gest. 17. Februar 1228). aber hatte, bevor er die Schlacht gegen Waldemar II. begann, das Gelübde getan, dass er vor Schwerin eine neue Kirche erbauen wolle, falls im der Sieg zuteil werde.“
(aus: Chronik der Haupt- und Residenzstadt Schwerin, L. Fromm, 1862)